Standesinitiative zur Einführung einer nationalen Elternzeit

GeschäftsartParlamentarische Initiative
KR Nr.332/2023
Pendent beiKantonsrat
Beginn
DirektionDirektion der Justiz und des Innern (JI)
KommissionKommission für soziale Sicherheit und Gesundheit(KSSG)
Beteiligung
Priska Hänni-Mathis
ParteiDie Mitte
Politische GemeindeRegensdorf
RolleErstunterzeichnerin / Erstunterzeichner
Claudia Hollenstein
ParteiGLP
Politische GemeindeStäfa
RolleMitunterzeichnerin / Mitunterzeichner
Ablauf
Eingereicht
Frist
Sitzungsdatum
Dokumente
Wegfall
Status

Wegfall infolge Ausscheiden Erstunterzeichner Yvonne Bürgin

Frist
Sitzungsdatum
Wiederaufnahme
Frist
Sitzungsdatum
Vorläufig unterstützt
Status

Vorläufig unterstützt (81 Stimmen)

Der Kantonsrat hat die Forderung für eine 20wöchige nationale Elternzeit vorläufig unterstützt. Die entsprechende parlamentarische Initiative der Mitte-Kantonsrätin Priska Hänni für eine Standesinitiative hat mit 81 Stimmen das Quorum von 60 Stimmen erfüllt. Die Initiative wird einer Kommission zur weiteren Beratung zugewiesen.

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Frist
Sitzungsdatum
Dokumente
Antrag Kommission
Status

Antrag KSSG

Kurzmitteilung der KSSG

Keine Standesinitiative zur Einführung einer nationalen Elternzeit

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (KSSG) beantragt dem Kantonsrat mit 9 zu 6 Stimmen, die parlamentarische Initiative (PI) von Mitte-Kantonsrätin Priska Hänni zur Einreichung einer Standesinitiative für die Einführung einer nationalen Elternzeit abzulehnen. Die Kommissionsmehrheit begründet dies damit, dass das Stimmvolk im Juni 2022 eine kantonale Initiative zur Einführung einer 18-wöchigen Elternzeit pro Elternteil abgelehnt hat. Zwei Minderheiten sprechen sich für die Einreichung einer Standesinitiative aus. Sie wollen damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern, die Gleichstellung von Frau und Mann stärken und die gesunde Entwicklung der Kinder unterstützen. SP, Grüne, EVP und AL fordern eine Elternzeit von je mindestens 18 Wochen pro Elternteil, analog zur laufenden Volksinitiative auf nationaler Ebene. Die GLP schlägt eine Elternzeit von insgesamt mindestens 20 Wochen vor, wobei der fixe Anteil der Mutter mindestens 14 Wochen beträgt und mindestens 20 Prozent der Elternzeit vom Vater bezogen werden müssten.

Frist
Sitzungsdatum
Dokumente
Datenopendata.swiss,Kantonsrat Zürich