Begleiten, nicht leiten - Good Governance zum Zweiten - im Fachhochschulrat

Type d'affaireParlamentarische Initiative
KR Nr.170/2024
En instance auprès deKantonsrat
Début
DirectionBildungsdirektion (BI)
CommissionKommission für Bildung und Kultur(KBIK)
Participation
Kommission für Bildung und Kultur (KBIK)
Déroulement
Eingereicht
Délai
Date de séance
Documents
Vorläufig unterstützt
Statut

Vorläufig unterstützt (106 Stimmen)

Der Kantonsrat hat mit 106 Stimmen eine parlamentarische Initiative der Kommission für Bildung und Kultur (KBIK) vorläufig unterstützt, mit der gefordert wird dass die Präsidentin oder der Präsident des Fachhochschulrates künftig kein Mitglied des Regierungsrates mehr sein darf. Die GL des Kantonsrates wird die PI einer Kommission zu Bericht und Antrag überweisen.

Sitzungsvideo

Délai
Date de séance
Documents
Antrag Kommission
Statut

Antrag KBIK

Kurzmitteilung der KBIK

Keine gesetzliche Änderung der Governance im Fachhochschulrat

Die Kommission für Bildung und Kultur (KBIK) beantragt dem Kantonsrat mit 8 zu 7 Stimmen, die eigene parlamentarische Initiative (PI) betreffend «Begleiten, nicht leiten – Good Governance zum Zweiten – im Fachhochschulrat» abzulehnen. Mit der PI forderte die KBIK ursprünglich für den Fachhochschulrat eine moderne Governance. Insbesondere sollten Vorstehende der Bildungsdirektion (BI) nicht mehr das Ratspräsidium übernehmen dürfen. Die Kommissionsmehrheit lehnt die PI nun aber ab, da es wegen der Vertretung in eidgenössischen und interkantonalen Gremien sinnvoll sei, dass Vorstehende der BI weiterhin im Fachhochschulrat vertreten seien. Das System funktioniere gut, und eine andere Besetzung des Präsidiums sei bereits heute möglich. Der Preis einer Änderung im Verhältnis zum Nutzen sei zudem zu hoch, weil neu das Präsidium entschädigt und das Aktuariat aus der Bildungsdirektion verschoben werden müsste. Der Kommissionsminderheit (GLP, SP, Grüne) ist es wichtig, dass der heutige Interessenkonflikt gesetzlich gelöst wird. Das Präsidium eines wichtigen Gremiums dürfe nicht zwei Hüte tragen. Den Aufpreis würde die Minderheit in Kauf nehmen.

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Donnéesopendata.swiss,Kantonsrat Zürich