Quorum bei Beantragung einer geheimen Wahl

Type d'affaireParlamentarische Initiative
KR Nr.18/2025
En instance auprès deKantonsrat
Début
CommissionGeschäftsleitung(GLKR)
Participation
Thomas Forrer
PartiGrüne
Commune politiqueErlenbach
RôleErstunterzeichnerin / Erstunterzeichner
Sibylle Marti
PartiSP
Commune politiqueZürich
RôleMitunterzeichnerin / Mitunterzeichner
Donato Flavio Scognamiglio
PartiEVP
Commune politiqueFreienstein-Teufen
RôleMitunterzeichnerin / Mitunterzeichner
Judith Anna Stofer
PartiAL
Commune politiqueDübendorf
RôleMitunterzeichnerin / Mitunterzeichner
Déroulement
Eingereicht
Délai
Date de séance
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Vorläufig unterstützt
Statut

Vorläufig unterstützt (85 Stimmen)

Der Kantonsrat hat mit 85 Stimmen eine parlamentarische Initiative von Thomas Forrer, Kantonsrat der Grünen, vorläufig unterstützt, mit der gefordert wird, dass Wahlen im Kantonsrat künftig geheim durchgeführt werden können, wenn dies mindestens 60 Ratsmitglieder verlangen. Die GL des Kantonsrates wird die PI einer Kommission zu Bericht und Antrag überweisen.

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Antrag GL KR
Statut

Antrag GL KR

Kurzmitteilung der GL

Bei offenen Wahlen soll eine Minderheit geheime Wahl verlangen können

Im Zürcher Kantonsrat sind Wahlen grundsätzlich offen. Die Geschäftsleitung (GL) beantragt dem Kantonsrat mit 9 zu 6 Stimmen, das Kantonsratsgesetz dahingehend zu ändern, dass eine Minderheit von 60 Ratsmitgliedern bei offenen Wahlen geheime Wahl verlangen kann, wie es Grünen-Kantonsrat Thomas Forrer mit einer PI gefordert hat. Offene Wahlen sind bei einstimmigen Vorschlägen unproblematisch. Bei umstrittenen Kandidaturen kann politischer Druck entstehen, entweder aus den eigenen Reihen oder aus der Öffentlichkeit. Die GL will Kantonsratsmitglieder vor diesem Druck schützen, weil Personenentscheide nicht in der Öffentlichkeit verhandelt werden sollen. Die Minderheit (FDP, SVP) sieht mit diesem neuen Minderheitsrecht die bewährte Konkordanz in Gefahr, weil damit Störmanöver möglich seien. Umstrittene Kandidaturen sollen in der dafür vorgesehenen Interfraktionellen Konferenz diskutiert werden. Offene Wahlen stünden für Transparenz und Vertrauen.

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Donnéesopendata.swiss,Kantonsrat Zürich