| Statut | Antrag KSSG
Kurzmitteilung der KSSG
Keine Standesinitiative zur Einführung einer nationalen Elternzeit
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (KSSG) beantragt dem Kantonsrat mit 9 zu 6 Stimmen, die parlamentarische Initiative (PI) von Mitte-Kantonsrätin Priska Hänni zur Einreichung einer Standesinitiative für die Einführung einer nationalen Elternzeit abzulehnen. Die Kommissionsmehrheit begründet dies damit, dass das Stimmvolk im Juni 2022 eine kantonale Initiative zur Einführung einer 18-wöchigen Elternzeit pro Elternteil abgelehnt hat. Zwei Minderheiten sprechen sich für die Einreichung einer Standesinitiative aus. Sie wollen damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern, die Gleichstellung von Frau und Mann stärken und die gesunde Entwicklung der Kinder unterstützen. SP, Grüne, EVP und AL fordern eine Elternzeit von je mindestens 18 Wochen pro Elternteil, analog zur laufenden Volksinitiative auf nationaler Ebene. Die GLP schlägt eine Elternzeit von insgesamt mindestens 20 Wochen vor, wobei der fixe Anteil der Mutter mindestens 14 Wochen beträgt und mindestens 20 Prozent der Elternzeit vom Vater bezogen werden müssten.
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